Wozu

Systemaufstellungen sind eine schnelle und sehr effektive Erkenntnismethode für Systeme. Dabei machen sie erlebbar, was neben der bewussten Wissenebene eines Systems im Unbewussten wirkt (z.B. dysfunktionale Dynamiken und Muster).

Als szenisches Verfahren vermitteln Aufstellungen das Wesentliche zur Lösung einer Situation in einer lebendigen Bildfolge. Dies wirkt bei den Betrachtern auch auf der unbewussten Ebene und macht die Methode für die gewünschte Veränderung besonders effektiv. 

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Wie 

In Systemaufstellungen visualisieren Stellvertreter - eine Art Rollenspieler - die Beziehungen der Systemelemente zueinander. Dadurch werden verschiedene Perspektiven auf das Wesentliche einer Situation erfahrbar.

Die Stellvertreter spüren körperlich deutliche Unterschiede - je nach Platzierung und Ausrichtung zu den anderen Elementen des Systems.
Im Verlauf der Aufstellung gilt es, schrittweise eine stimmigere Position der Elemente zueinander zu entwicklen.

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Online – das geht! 

Die repräsentierende Wahrnehmung lässt sich in den digitalen Raum übertragen – und zwar richtig gut. Durch die Beteiligung von systemfremden Stellvetretern bleibt die Aufstellung kraftvoll wie in einem Präsenzseminar. 

Wir arbeiten per Videokonferenz mit Symbolen am Bildschirm. Jedes Symbol ist einem Stellvertreter zugeordnet. Das eröffnet uns neue Möglichkeiten im Aufstellungsprozess. 

Die betrachtete Organisation darf gegenüber den systemfremden Stellvertretern anonym bleiben. Darüber hinaus verpflichten diese sich zur Diskretion.